1 offene Stelle reicht bei Diabetes für den Arzttermin – wenn eine Wunde zwischen den Zehen nicht heilt
Veröffentlicht am 8. Oktober 2026 · Sonnenstrahlen Pflege, Berlin
Eine Wunde zwischen den Zehen, die nach wenigen Tagen nicht sichtbar besser wird, gehört in die Arztpraxis. Bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen gilt das schon für 1 kleine offene Stelle – am selben Tag. Häufige Ursachen sind Fußpilz, Druck vom Schuh oder eine Nervenschädigung, durch die Verletzungen unbemerkt bleiben. Die Behandlung bezahlt die Krankenkasse; den Verbandwechsel zu Hause übernimmt auf Verordnung ein Pflegedienst.
Warum heilt eine Wunde zwischen den Zehen nicht?
Zwischen den Zehen ist es warm und feucht, die Haut weicht leicht auf und reißt ein. Typische Gründe, warum eine Stelle offen bleibt:
- Fußpilz: juckende, weißlich aufgeweichte Haut mit Rissen, oft zwischen dem vierten und fünften Zeh
- Druck: zu enge Schuhe, Zehenfehlstellungen oder Zehen, die aneinander reiben
- Diabetes: Geschädigte Nerven melden keinen Schmerz, kleine Verletzungen werden zu spät bemerkt, und hohe Blutzuckerwerte bremsen die Heilung.
- Durchblutungsstörung: Bei verengten Beinarterien kommt zu wenig Blut an, die Haut ist oft kühl und blass.
- Feuchtigkeit: nach dem Waschen nicht abgetrocknet, dazu Socken aus Kunstfaser
Wann muss man mit einer Wunde am Fuß zum Arzt?
Am selben Tag bei:
- Diabetes oder einer bekannten Durchblutungsstörung
- einer Rötung, die sich ausbreitet, Schwellung, Wärme oder Eiter
- unangenehmem Geruch oder dunkel verfärbter Haut
- Fieber oder Schüttelfrost
Außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117. Ohne diese Warnzeichen gilt: Wird die Wunde nach wenigen Tagen nicht deutlich kleiner, lassen Sie sie ansehen. Behandeln Sie offene Stellen am Fuß nicht mit Hausmitteln, Hühneraugenpflastern oder Puder.
Wie wird die Wunde behandelt, und wer zahlt?
Die Arztpraxis klärt die Ursache und legt die Behandlung fest – bei Pilz zum Beispiel ein Mittel gegen den Pilz, bei Diabetes oft mit Überweisung an eine diabetologische Schwerpunktpraxis oder eine Fußambulanz. Den regelmäßigen Verbandwechsel zu Hause kann sie als häusliche Krankenpflege verordnen. Dann zahlt die Krankenkasse, und Sie leisten die gesetzliche Zuzahlung: 10 % der Kosten an den ersten 28 Tagen im Jahr plus 10 € je Verordnung. Das Verbandmaterial kommt auf Rezept. Wie wir Wunden zu Hause versorgen, steht auf unserer Seite zur Wundversorgung in Berlin.
Wie beugt man neuen Wunden zwischen den Zehen vor?
- Täglich ansehen: die Füße und die Zwischenräume, mit einem Spiegel oder durch eine Angehörige
- Gut trocknen: nach dem Waschen auch zwischen den Zehen, mit einem weichen Tuch tupfen statt reiben
- Passende Schuhe und Socken: genug Platz für die Zehen, Socken aus Baumwolle, täglich frisch
- Keine scharfen Werkzeuge: Hornhaut und Nägel bei Diabetes nicht selbst schneiden – das übernimmt die Podologie auf Rezept
- Keine Wärmflasche an den Füßen: Bei gestörtem Empfinden drohen Verbrennungen
Häufige Fragen
Kann ein Pflegedienst die Wunde zwischen den Zehen versorgen?
Ja, mit ärztlicher Verordnung. Wir wechseln den Verband zu Hause, dokumentieren den Verlauf und melden Veränderungen an die Arztpraxis.
Ist eine Wunde zwischen den Zehen bei Diabetes gefährlich?
Sie kann sich zu einem diabetischen Fußgeschwür entwickeln, das schwer heilt. Deshalb gehört jede offene Stelle bei Diabetes am selben Tag in die Arztpraxis.
Bezahlt die Krankenkasse die Fußpflege bei Diabetes?
Die medizinische Fußpflege durch eine Podologin oder einen Podologen ja, auf ärztliche Verordnung beim diabetischen Fußsyndrom. Die kosmetische Fußpflege zahlen Sie selbst.
So helfen wir Ihnen weiter
Eine Wunde am Fuß heilt nicht, und der Verbandwechsel zu Hause wird zu viel? Rufen Sie uns an unter 030 64828209 oder nutzen Sie das Formular auf sonnenstrahlen-pflege.de. Wir klären die Verordnung kostenlos mit Ihrer Arztpraxis und melden uns noch am selben Werktag.
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